Geschichte

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Die Geschichte des Hofguts Georgenau

Das Hofgut Georgenau und seine wechselnden Geschicke über einen Zeitraum von fast 300 Jahren.
Wir wünschen angenehme und informative Lektüre.

1861

Emil Wilhelm Georgii erwirbt das Anwesen von seinem Bruder. Er erlangte 1862 von König Karl die Genehmigung, den Hof in Georgenau umbenennen zu dürfen. Die Ländereien werden weiter vergrößert. Zeitgerechte Bauänderungen an den Gebäuden werden vorgenommen (z.B. eine große Freitreppe). Der jetzige Besitzer ist ein ebenso umtriebiger wie wohltätiger und großzügiger Mann, der den Hof sehr erfolgreich und mit Hingabe führt.

Er wird 1870 von König Karl in den erblichen Adelsstand erhoben. Der Familienname ändert sich auf „von Georgii-Georgenau“.

Der Hof bleibt im Familienbesitz bis 1931, bis er vom einzigen Sohn und Erben mangels Interesse verkauft wird.

1859

Erneuter Weiterverkauf an Alphons Georgii vom Hof Dicke bei Stammheim. Dieser verkauft den Hof bereits nach 2 Jahren an seinen Bruder weiter.

1856

Verkauf an den Gutsbesitzer Messner aus Stammheim. Er plant eine Ackerbauschule für Arme. Leider bleiben die Schüler aus.

1841

Versteigerung des Hofes, neuer Eigner wird die Gemeinde Möttlingen. Schon bald entstehen durch unglückliche Missernten und unerwartet nötig gewordene Gebäudereparaturen finanzielle Schwierigkeiten. In einer denkwürdigen Bürgerversammlung wird 1856 einstimmig der Verkauf beschlossen und damit der Gemeinde eine große Last von den Schultern genommen.

1806

Jacob Schill, Zeugfabrikant aus Calw, erwirbt den Hof. Als tadelloser Geschäftsmann bewirtschaftet er den Hof sehr erfolgreich. Die Größe des Hofs beträgt inzwischen 160 Morgen (48,5 ha). Nach seinem Tod wird der Hof von seinen Erben zur Versteigerung freigegeben.

1799

Weiterverkauf an Wilhelm Adam Beck, Verwahrlosung des Hofes durch schlechte Bewirtschaftung. Zwangsversteigerung ist die Folge.